„Zabaia! ZABAIA“, schrie ich. Das Monster hielt inne. „GODOAN.“ Es machte einige Schritte zurück. „Zabaia, hä? Godoan, hä? Und, weiter, hä?“ „Zabaia hat mich gefunden, im Wald, vor einigen Tagen. Sie hat mich auf einem Pfad hierher gebracht. An zwei Wächtern vorbei. Godoan, ein Marder, hat mich angeschaut. ‚Na gut’ hat er gesagt. Mehr gibt es nicht.“ Ich schluchzte. „So, hä? Traurig. Kein Beinchen, hä? Kein Öhrchen. Traurig, hä? Losmachen!“ Langsam lösten sich meine Fesseln. „Hinsetzen. Hier. Nicht bewegen, hä? Warten!“ Mit diesen Worten entfernte sich das achtbeinige Ungeheuer wieder in das Innere der Höhle. Ich saß im Dunkeln und wartete. Wieder hörte ich Schritte, diesmal aus der anderen Richtung. Diesmal waren es leise Schritte. Sie kamen mir vertraut vor. Dies musste ein Hund sein. „So, so, der kleine Zorban.“ Ich kannte diese Stimme. Der Mutterhund. „Du hast also zurückgefunden. Gut! Warst vielleicht etwas neugierig und hast gleich in Speranzas Höhle herumgeschnüffelt. Aber du hast es geschafft. Das ist gut. Das ist sehr gut. So, jetzt steh auf und komm mit.“ Ich folgte ihm, hinaus aus der Wohnung der Spinne auf den mittlerweile sonnenbeschienenen Dorfplatz. An einigen schlaftrunkenen Wesen vorbei führte er mich zu einer Höhe am anderen Ende der Lichtung. Vorsichtig folgte ich ihm hinein. Zu Beginn bot sich mir ein ähnliches Bild wie vorher. Ein enger, dunkler Gang führte zu einer Art Tor. Vorsichtig folgte ich dem großen Hund. Langsam setzte ich einen Fuß vor den anderen, in Erwartung einer weiteren unangenehmen Überraschung. Doch diesmal geschah nichts. Nachdem wir den Tunnel durchquert hatten, fand ich mich in einem hellen, lichtdurchfluteten, nahezu leerem Raum wieder. Hier und da lagen einige Decken. In der Mitte stand ein Tisch aus grob behauenem Holz und zwei ebensolche Stühle. Am Ende des Zimmers bemerkte ich eine verschlossene Holztüre.
Dienstag, 2. März 2010
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